Mollison, James: Escobar

James Mollison:
Escobar

Dieser Mann war einmal einer der reichsten Menschen der Welt: Pablo Escobar, der Boss des Drogenkartells von Medellin. Er verdiente Milliarden von Dollar mit Kokain. Er war verantwortlich für Hunderte von Morden. Und doch wurde er in Kolumbien von vielen Menschen verehrt wie ein Heiliger. Wenn man diese Bilder heute, 15 Jahre nach seinem Tod, sieht, traut man seinen Augen nicht. Der Fotograf James Mollison stieß durch Zufall in Kolumbien auf tausende Fotos von Pablo Escobar - geschossen von Freunden, Gangstern, Polizisten, Reportern. Daraus machte er ein Buch, in dem die Geschichte des Pablo Escobar wirkt wie eine surreale Fantasie. "Seine Geschichte ist viel unglaublicher als jeder Hollywood-Film", sagt Mollison. "Gangsterfilme wie ‚Scarface' sind weit harmloser. Pablo Escobar führte Krieg gegen den Staat. Er ließ Passagierflugzeuge abschießen, tötete Präsidentschaftskandidaten, weil sie ihm nicht passten." Pablo Escobar war ein Gangster, der den großen Auftritt liebte. Er führte ein öffentliches Leben auf seiner Hazienda - eine Kamera war immer dabei. Escobar sah sich nicht als Verbrecher, sondern als Geschäftsmann. In den Achtziger Jahren kontrollierte er 80 Prozent des weltweiten Kokain-Handels, ließ täglich Drogen-Flugzeuge in die USA starten. James Mollison erzählt Escobars Geschichte in Bildern - als Fragmente einer unglaublichen Karriere.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Paperback, Broschur, 416 Seiten, 17,0 x 22,5 cm
durchgehend vierfarbig bebildert
ISBN: 978-3-453-67576-6
ca. € 16,00 [D] | € 16,50 [A] | CHF 28,90 (UVP)
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Webseite zu Heyne Hardcore | Impressum | Letzte Änderung: 18.08.10
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